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So ist der Bully

Ein Paar enorm großer  Fledermausohren, ein stupsnasiges Gesicht und zwei große schwarze Knopfaugen auf einem großen Kopf, der auf dem kompakten und muskulösen Körper eines kleinen Athleten sitzt - das ist der erste Eindruck, den man von einer Französischen Bulldogge gewinnt. Das Ganze ist kombiniert mit einem unglaublich offenen, neugierigen und freundlichen Wesen. Es ist wirklich nicht schwer, dem Charme einer Französischen Bulldogge zu erliegen!
 
Rassestandard der Französischen Bulldogge
 
FCI Standard Nr. 101 vom 06.04.1998/D
 
Allgemeines Erscheinungsbild: Ein typischer, kleinformatiger Molosser. Trotz seiner geringen
Größe ein kräftiger, in jeder Hinsicht kurzer und gedrungener Hund, mit kurzem Fell, mit kurzem, stumpfnasigem Gesicht, Stehohren und natürlicher Kurzrute. Er muss den Eindruck eines lebhaften, aufgeweckten, sehr muskulösen Tieres von kompakter Struktur und solidem Knochenbau vermitteln.
Verhalten/Charakter (Wessen): Umgänglich, fröhlich, vespielt, sportlich, aufgeweckt. Besonders liebevoll im Umgang mit ihren Besitzern und mit Kindern.
Kopf: Der  Kopf muss sehr kräftig, breit und quadratisch sein; die ihn bedeckende Haut bildet
nahezu symmetrische Falten und Runzeln. Der Kopf der Bulldogge ist gekennzeichnet durch den eingezogenen Oberkiefer - und Nasenbereich; der Schädel macht an Breite wett, was er an Länge verloren hat.
Oberkopf Schädel: Breit, nahezu flach, mit starl gewälbter Stirn. Die vorstehenden Augenbrauen-
bogen werden durch eine zwischen den Augen besonders entwickelte Furche getrennt. Die Furche
darf sich auf der Stirn fortsetzen. Sehr wenig entwickelter Hinterhautkamm.
Stop: Sehr stark ausgeprägt.
Gesichtsschädel: Nasenspiegel: Breit, sehr kurz, aufgeworfen; Nasenlöcher gut geöffnet und
symmetrisch, schräg nach hinten gerichtet. Die Neigung der Nasenlöcher und die aufgeworfene Nase (man spricht von aufgstülpt) müssen jedoch eine normale Nasenatmung erlauben.
Nasenrücken: Sehr kurz, breit; er zeigt konentrisch symmetrische Falten, die auf den Oberlefzen
abwärts laufen (Länge: 1/6 der gesamten Kopflänge).
Lefzen: Dick, ein wenig schlaff und schwarz; die Oberlefze trifft die untere in der Mitte und  verdeckt völlig die Zähne, die niemals sichtbar sein dürfen. Die obere Lefze ist im Profil fallend  und abgerundet. Die Zunge darf nie sichtbar sein.
Kiefer: Breit, quadratisch, kräftig. Der unterkiefer verläuft in einem weiten Bogen und endet vor dem Oberkiefer. Bei geschlossenem Fang wird das Vorstehen des unterkiefers (Vorbiss) durch den gebogenen verlauf der Unterkieferleiste gemieden: Dieser gebogene Verlauf ist nötig, um ein zu starkes Vorstehen des Unterkiefers zu vermeiden.
Zähne: Die Schneidezähne des unterkiefers dürfen auf keinen Fall hinter den oberen Schneidezähne stehen. Der untere Zahnbogen ist abgerundet. Die Kiefer dürfen nicht seitlich verschoben oder verdreht sein. Der  Abstand der Schneidezahbogen kann nicht strikt festgelegt werden; von gundrlegender Bedeutung ist, dass sie die Zähne völlig verdecken.
Backen: Die Wangenmuskulatur ist gut entwickelt, jedoch nicht hervortretend.
Augen: Aufgewckter Ausdruck; tief eingesetztes Auge, ziemlich weit vom Nasenspiegel und vor allem von den Ohen entfernt; von dunler Farbe, ziemlich groß, schön rund, leicht hervorstehend und ohne jede Spur von Weiß (weißlicher Augenhaut), wenn das Tier nach vorne schaut. Der Lidrand muss schwarz sein.
Ohren: Mittelgroß, breit am Ansatz und an der Spitze abgerundet. Hoch auf dem Kopf angesetzt, jedoch nicht zu dicht beieinander; aufrecht getragen. Die Ohrmuschel ist nach vorne geöffnet. Die Haut muss dünn sein und sich weich anfühlen.
Hals: kurz, leicht gebogen, ohne Wamme.
Körper: Obere Profillinie: Die obere Linie steigt bis in die Lendengegend an, um dann rasch zur Rute hin abzufallen. Ursache für diese sehr angestrebte Form ist die kurze Lende.
Rücken: Breit und muskulös.
Lenden: kurz und breit.
Kruppe: schräg.
Brust: Walzenförmig und sehr tief, fassförmige, stark gerundete Rippen.
Vorbrust: Weit geöffnet.
Untere Profillinie und Bauch: Aufgezogen, jedoch nicht windhundartig.
Rute: Kurz, tief auf der Kruppe angesetzt, an den Hinterbacken anliegend, am Ansatz dick; Knoten -
oder  Knickrute; zum Ende hin  verjüngt. Selbst in der Bewegung muss sie unterhalb der Horizontalen bleiben. Eine relativ lange ( aber nicht über das Sprunggelenk reichende) und sich verjüngende Knickrute ist zulässig, aber nicht erwünscht.
Gliedmaße: Vorderhand; Läufe gerade und senkrecht, sowohl in der Seiten - als auch in der Vorderansicht.
Schultern: Kurz, dick, hervorstehende, feste Bemuskelung.
Oberarm: Kurz.
Ellenbogen: Unbedingt am Körper anliegend.
Vordrfußwurzel/Vordemittelfuß: Kräftig und kurz.
Hinterhand: Die hinteren Gliedmaßen sind kräfig und überhöhen dadurch die Vorderhand. Sowohl in
der  Seiten - als auch in der Rückenansicht sind sie gerade und senkrecht.
Oberschenkel: Muskulös, fest, nicht zu stark gewinkelt, vor allem aber auch nicht zu steil.
Hintermittelfuß: Kräftig und kurz. Die Bulldogge darf von Geburt an keine Afterkrallen tragen.
Pfoten: Die Vorderpfoten sind  rund, klein, so genannte"Katzenpfoten"; guter Kotakt zum Boden,
Leicht ausgedreht. Die Zehen sind sehr kpmpakt, die Krallen kurz, dick und gut abgesetzt. Die Ballen
sind  hart, dick und schwarz. Bei gestromten Tieren müssen die Krallen schwarz sein. Die Hinterpfoten
sind sehr  kompakt.
Gangwerk: Bewegungsablauf frei: die Gliedmaßen bewegen sich parallel zur Medianebene des Körpers.
Haarkleid: Haare; Schönes , dichtes, glänzendes und weiches Kurzhaar.
Farbe: Gleichmäßiges Faun, gestomt oder ungestromt, oder mit berenzter Scheckung. Alle Abstufungen
der Falbfarbe sind zulässig, von "Rot" bis hin zu "Michkaffee"; Völlig weiße Hunde teilt man der Farbe
"Gestromtes Fawn mit überhandnehmender weißer Scheckung, zu. Wenn ein Hund einen sehr dunklen 
Nasenschwamm und dunkle Augen mit dunken Liedrändern aufweist, so  kann bei besonders schönen
Exemplaren ausnahmsweise eine gewisse Depigmentierung im Gesicht tolleriet werden.
Größe und Gewicht: Bei der Bulldogge in gutem Zustand darf das Gewicht nicht weniger als 8 kg und
nicht mehr als 14 kg betragen, wobei die Größe im Verhältnis zum Gewicht steht.
Fehler:Jede Abweichung von den genannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Be-
wertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. Enge oder zusammengekniffene Nase, chronisches Schnarchen. Vorn fehlender Lefzenschluss. Depigmentierte Lefzen. Helle Augen. Wamme. Hoch getragene Rute, zu lange oder anormal kurze Rute. Lose Ellenbogen. Steiles oder nach vorn versetztes Sprunggelenk. Unkorrekte Gangarten. Zu langes Haar. Getüpfeltes Haarkleid.
Schwere Fehler: Bei geschlossenem Fang sichtbare Schneidezähne. Bei geschossenem Fang sichtbare
Zunge. Trommelnder Hund (steife Bewegung der Vordergliedmaßen). Depigmentierte Stellen im Gesicht,
mit  Ausnahme bei fawn - gestomten Hunden mit mittlerer Weißscheckung( caille) und falbfarbenen
Hunden mit mittelerer oder überhandnehmender Weißschekung (fawn). Übermäßiges oder ungenügendes
Gewicht.
Ausschließende Fehler: Nasenschwamm von anderer Farbe als schwarz. Hasenscharte. Hunde, bei denen
die unteren Schneidezähne hinter den oberen schließen. Hunde, deren Fangzähne bei geschlossenem Fang
ständig sichtbar sind. Verschiednfarbige Augen. Nicht aufrecht getragene Ohren. Ohren, Rute oder
Afterkrallen kupiert. Schwnazlosigkeit. Afterkrallen an den hinteren Gliedmaßen entfernt oder vorhanden.
Die Haarfarbe "Schwazr mit Brand",  - "Mausgrau", - "Braun".
NB: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im
Hodensack befinden.